September

Sonntag, 02. 9., 13 Uhr Queerfeministischer Brunch 

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir uns bei Plausch und Schmaus über queerfeministische Themen austauschen und uns gegenseitig unterstützen können. Je nach Interesse und Kapazitäten der Menschen, die den Brunch besuchen, können daraus auch Aktivitäten und Aktionen zu queerfeministischen Themen entstehen. Wer darüber hinaus noch mehr Interesse daran hat, was Inhaltliches mitzugestalten, kann uns gerne auf die Orgatreffen der Brunchgruppe ansprechen. Der Brunch ist als Schutzraum für unbefangenen Austausch ohne Cis-Männer gedacht.

Eine schöne Erklärung, warum Räume für Cis-Männer geschlossen, aber Trans-offen sein können, gibt es bei der TLF-Kneipe im AZ Mülheim : http://az-muelheim.de/tlfkneipe/?page_id=17

 

Dienstag, 04.9., 19 Uhr Spieleabend

Bringt eure Lieblingsspiele mit oder zockt euch durch die bereits vorhandene Auswahl

 

Mittwoch, 05.9., 18 Uhr offenes Treffen der Klimavernetzung Ruhr 

 

Donnerstag, 06.9., 19 Uhr offenes Plenum

Gruppen, die sich bereits im Alibi treffen sowie Einzelpersonen, die Interesse daran haben, sich im Alibi einzubringen, sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen, um sich untereinander und mit den bereits aktiven Personen auszutauschen. Hier könnt ihr erfahren, was im Alibi los ist, was demnächst ansteht und wie ihr euch selbst einbringen könnt.

 

Mittwoch, 12. 9., 19 Uhr Vortrag: Leben in Abhängigkeit. Weibliche Probleme der Wohnungslosigkeit

Gastgeber: Autonomes Frauenreferat Uni Duisburg-Essen

Im Rahmen der Aktionswoche [Träume unter Asphalt]

Frauen auf der Straße haben mit vielfältigen Abhängigkeiten umzugehen. Das Milieu der Straße ist geprägt von Beschaffung und Konsum illegalisierter Drogen, der Suche nach Schlafplätzen, der Sorge um das wenige eigene Hab und Gut sowie wiederkehrender Gewalt sowohl von außer- wie auch von innerhalb der Community.
Die Situation von Frauen auf der Straße ist dabei eine besondere. Sie sind unterrepräsentiert, haben mit verbalen und körperlichen Übergriffen umzugehen, oft fehlt es am ausreichenden Zugang zu Hygieneprodukten und geschützten Aborten.
Hannah Obert berichtet aus ihrem Forschungsprojekt zu den Themen Prostitution gegen Wohnraum, Gewalt gegen wohnungslose Frauen, und die weibliche Identität zwischen Sucht, Wohnungslosigkeit und Mutterschaft.

Mittwoch, 12.9., 19 Uhr Fahrradwerkstatt

Donnerstag, 13.9., 18 Uhr WirSindMehr – Aufstehen gegen rechte Hetze Ruhrgebiet

Willy Brandt Platz, Essen

Samstag, 15.9., 17 Uhr Tanzdemo für eine solidarische Stadt für Alle

Start: Duisburg HBF (Portsmouthplatz)

Unter dem Namen “Träume unter Asphalt” rufen das Netzwerk Recht auf Stadt Ruhr und zahlreiche soziale, kulturelle und politische Initiativen auf zur ruhrgebietsweiten Aktionswoche vom 10.-16.09. und zur großen Tanzdemo am Samstag 15.09. in Duisburg für eine solidarische Stadt für Alle.

Ob kulturelle Freiräume, Ökologie in der Stadt, Armut und Perspektivlosigkeit, Bleiberecht und Teilhabe, bezahlbares Wohnen, demokratische Stadtentwicklung oder den Erhalt von nachbarschaftlichen Strukturen – wir wollen die vielfältigen, oft gleichzeitigen und miteinander verwobenen Themen, die Menschen in Städten betreffen in einer Aktionswoche unter der Forderung nach einer “solidarischen Stadt für Alle” zusammenbringen und uns mit einer klangvollen und farbenfrohen Tanzdemo lautstark Gehör verschaffen!

Den Aufruf, weitere Veranstaltungen und Infos zur Aktionswoche bei Realize Ruhr oder auf facebook

 

Freitag, 21.9., 19 Uhr Alibi-Tresen

 

Mittwoch, 26.9., 19 Uhr Fahrradwerkstatt

Freitag, 28.9., 18 Uhr HoMe* with friends

//HO*ME is a space for LGBTIQA*-Refugees & friends

Samstag, 29.9., 19 Uhr Festival der Demokratie – Filmvorführung und Filmgespräch

Vor etwas mehr als einem Jahr, am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Regierungsvertreter*innen der EU und die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg. Innensenator Andy Grote kündigte das G20-Treffen als „Festival der Demokratie“ an. 100.000 Menschen kamen um gegen den Gipfel und die kapitalistische Einrichtung der Welt zu demonstrieren. Über 30.000 Polizist*innen waren in der Stadt um das Treffen zu schützen.
Das „Festival der Demokratie“ äußerte sich in einer massiven Einschränkung der Versammlungs- und Pressefreiheit, der Aufhebung der Trennung zwischen Exekutive und Judikative und in hunderten Fällen von martialischer Polizeigewalt, die bis heute nahezu folgenlos blieben. Hardliner und Einsatzleiter Hartmut Dudde wurde sogar zum Chef der Hamburger Schutzpolizei befördert und SPD Bürgermeister Olaf Scholz („Polizeigewalt hat es nicht gegeben“) ist heute Bundesfinanzminister und Vize-Kanzler.
Derzeit bringen fast alle Bundesländer neue, verschärfte Polizeigesetze auf den Weg und NRW-Innenminister Herbert Reul fordert eine „robustere“ Polizei. Ist der Ausnahmezustand, der in Hamburg ausgerufen wurde, die Zukunft der Versammlungsfreiheit in der Bundesrepublik?
Lars Kollros und Alexandra Zaitseva begleiteten die Demonstrationen mit ihren Kameras und arbeiteten die Proteste und die Handlungen der Polizei in ihrem Dokumentarfilm anhand von Interviews kritisch auf.

Für alle, die den Film bisher nicht gesehen haben, gibt es die Chance dies am 29.09.2018 um 19 Uhr im Alibi-Essen nachzuholen. Filmemacher Lars Kollros wird für eine Diskussion nach der Filmvorführung vor Ort sein. Der Abend wird in Kooperation von attac Essen, dem Rosa Luxemburg Club Essen und dem Alibi veranstaltet.

Für den Eintritt wird um eine Spende gebeten, welche an den G20-Repressionsfonds der Roten Hilfe e.V. weitergeleitet wird.

 

Sonntag, 30.9., 13 Uhr Queerfeministisches Vernetzungstreffen Ruhrgebiet und Umgebung

Wir wollen uns gerne mit euch darüber austauschen was seit dem letzten Treffen so passiert ist und bei der Gelegenheit die neuen Räumlichkeiten in Essen nutzen. Wenn sich neue Gruppen gefunden haben, sind diese herzlich eingeladen, sich vorzustellen. Von allen, die sich bereits bei den letzten Treffen vorgestellt haben, freuen wir uns auf Berichte, wie es euch im letzten halben Jahr ergangen ist. Welche Termine, Aktionen haben stattgefunden? Wie sind eure Erfahrungen dabei? Was hat gut funktioniert und was nicht ? Wie geht es euch mit aktuellen politischen Veränderungen? Was fehlt noch? Welche Bündnisse sind neu geschlossen worden und wo braucht es noch Unterstützung und Mitstreiterinnen? Was ist für die kommende Zeit geplant (neue Gruppen/ Aktionen/Perspektiven…)?

Im Anschluss an die Vernetzungs laden wir alle Interessierten ein, zur Planung eines queer-feministischen Sommercamps 2019.

Bei diesem Treffen möchten wir mit Euch einen Raum für unbefangen Austausch ohne Cis Männer schaffen in dem wir uns kennenlernen, vernetzen und gemeinsame Aktionen planen können. Der Raum für diese Vernetzung ist offen für alle FrauenLesbenTransInter*-Personen. –> Verweis zu Az Mülheim TILF Trans-Selbstverständnis

Den Ablaufplan für das Vernetzungstreffen haben wir uns folgendermaßen gedacht:
13 Uhr Ankommen
14:00 – 17:00 Uhr Vernetzungstreffen
17:00 – 18:00 Uhr Verschnaufpause und offener Austausch
18:00 – 20:00 Uhr Planung Sommercamp 2019

Das Treffen soll in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen stattfinden mit Mitbring-Buffet. Bringt also gerne etwas Leckeres mit! (Bevorzugt Vegan ♥)

Über eine kurze Rückmeldung ob ihr Interesse habt, damit wir mit der Anzahl der teilnehmenden Personen besser planen können, würden wir uns freuen. Anmeldung unter: queerfeministischevernetzung@riseup.net oder facebook: https://www.facebook.com/queerfemnetz/)

Vor Ort bieten wir bei Bedarf auf jeden Fall eine Flüster-Übersetzung auf englisch an. Auf Anfrage ist es möglich Übersetzung auf arabisch, spanisch, französisch, kurdisch zu organisieren.