Januar

Mittwoch, 02.01., 19 Uhr offenes Treffen der Klimavernetzung Ruhr 

Donnerstag, 03.01., 19 Uhr offenes Plenum

Gruppen, die sich bereits im Alibi treffen sowie Einzelpersonen, die Interesse daran haben, sich im Alibi einzubringen, sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen, um sich untereinander und mit den bereits aktiven Personen auszutauschen. Hier könnt ihr erfahren, was im Alibi los ist, was demnächst ansteht und wie ihr euch selbst einbringen könnt.

Sonntag, 06. 01., 13 Uhr Queerfeministischer Brunch 

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir uns bei Plausch und Schmaus über queerfeministische Themen austauschen und uns gegenseitig unterstützen können. Je nach Interesse und Kapazitäten der Menschen, die den Brunch besuchen, können daraus auch Aktivitäten und Aktionen zu queerfeministischen Themen entstehen. Wer darüber hinaus noch mehr Interesse daran hat, was Inhaltliches mitzugestalten, kann uns gerne auf die Orgatreffen der Brunchgruppe ansprechen. Der Brunch ist als Schutzraum für unbefangenen Austausch ohne Cis-Männer gedacht.

Eine schöne Erklärung, warum Räume für Cis-Männer geschlossen, aber Trans-offen sein können, gibt es bei der TLF-Kneipe im AZ Mülheim : http://az-muelheim.de/tlfkneipe/?page_id=17

Freitag, 11.01., 16 Uhr Das Alibi-Café

Verschiedener leckerer Kaffee gegen Spende und Quatschen.

Dienstag, 15.01., 18 Uhr Filmvorführung und mehr

Anarchie: etwas, das für viele Menschen mehr Fantasie als Praktik und mehr Chaos als System ist.

Doch stimmt das?
Nicht ganz, zumindest nicht für Griechenland, Spanien und sogar Deutschland: 3 Länder, in denen bereits kleine anarchistische Lebenswelten gedeihen und Widerstand leisten.
Der an diesem Abend vorgestellte Film soll ebendiese Welten beleuchten und aufklären – das ist aber noch nicht alles:

Die im letzten Jahr gegründete Gruppe “Essen für Anarchie” veranstaltet an diesem Abend ein offenes Kennenlerntreffen für alle Neugierigen, Interessierten und bereits Aktiven.
Bei gemütlicher Atmosphäre erwarten euch außerdem gegen Spende vegane Snacks und natürlich Getränke.

Also, 15.1.: save the date! Sagt euren Freund*innen Bescheid, wir freuen uns riesig. Bei gemütlicher Atmosphäre erwarten euch außerdem (gegen Spende) vegane Snacks und natürlich Getränke.

Samstag, 19.01., 19 Uhr Vortrag: Die Revolution in Deutschland 1918-1923

mit Daniel Kulla

Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Geschichtsbild geschafft, zumindest unter Linken geht sie noch bis Januar 1919 weiter. Der Höhepunkt der revolutionären Bewegung im Februar und März 1919 ist hingegen unter den diversen historischen Siegererzählungen fast verschwunden, was auch die Rückschau auf die weiteren Massenstreiks, Sozialisierungen und Erhebungen bis 1923 sowie die Folgegeschichte prägt. (Nazis redeten nicht gern genauer darüber, wen sie da zusammengeschossen hatten und für wen; die SPD redete gar nicht gern darüber, auf wen sie die ersten Nazis so alles hat schießen lassen; die KPD redete nicht ganz so gern darüber, auf wen geschossen wurde, wenn es nicht ihre Leute waren oder sich zumindest als solche reklamieren ließen.)

So ist das wichtigste revolutionäre Vorbild in der deutschen Geschichte genau deshalb fast vergessen, weil es in so hohem Maß selbstorganisiert war und damit nicht in die übliche nationale wie antinationale Vorstellung vom Deutschen passt, sich weder für Vereinnahmung noch als Schreckbild anbietet. Gleichermaßen in Vergessenheit geraten sind die Konsequenzen: Sowohl der Aufstieg des Nationalsozialismus als auch sein konkretes Erscheinungsbild – mehr als bei jedem anderen Faschismus eine Verkleidung als Arbeitskräfterevolution – erscheinen ohne diese Vorgeschichte kaum begreiflich. Kulla schlägt vor, die kommenden fünf Jahre der revolutionären 100. Jahrestage ab November 2018 dazu zu nutzen, diese Geschichte so sichtbar wie möglich zu machen.

Freitag, 25.01., 16 Uhr Das Alibi-Café

Verschiedener leckerer Kaffee gegen Spende und Quatschen.

Freitag, 25.01., 19 Uhr Vortrag NoPolGNRW – Im Spannungsfeld autoritärer Sehnsüchte

Die meisten von euch dürften es mitbekommen haben: am 12.12. letzten Jahres wurde die Novellierung des höchstumstrittenen Polizeigesetzes* nach marginaler Änderung (Dank viel und lauter Kritik nicht nur aus ziviler Richtung) durchgewunken. Die zunehmende Militarisierung der Polizei ist längst keine Vermutung mehr – doch welche Mechanismen verstecken sich hinter diesen autoritären Strömungen und Stimmungen? Der Vortrag beleuchtet sowohl Neuerungen als auch deren Bedeutungen auf soziologisch-philosophischer Ebene (E. Fromm, Der Autoritäre Charakter) und zeigt realgesellschaftliche Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten auf.

Neben einem Tresen mit verschiedenen Getränken wird es außerdem etwas Veganes zu snacken geben (~Infos folgen~)
Einlass: 19 Uhr
Beginn Vortrag: 20 Uhr

organisiert von der Linken Liste Uni Duisburg-Essen