Dezember

Sonntag, 01. Dezember, 13:00 Queerfeministischer Brunch

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir uns bei Plausch und Schmaus über queerfeministische Themen austauschen und uns gegenseitig unterstützen können. Je nach Interesse und Kapazitäten der Menschen, die den Brunch besuchen, können daraus auch Aktivitäten und Aktionen zu queerfeministischen Themen entstehen. Wer darüber hinaus noch mehr Interesse daran hat, was Inhaltliches mitzugestalten, kann uns gerne auf die Orgatreffen der Brunchgruppe ansprechen. Der Brunch ist als Schutzraum für unbefangenen Austausch ohne Cis-Männer gedacht.

Eine schöne Erklärung, warum Räume für Cis-Männer geschlossen, aber für Transmäner offen sein können, gibt es bei der TLF-Kneipe im AZ Mülheim :http://az-muelheim.de/tlfkneipe/?page_id=17

Dienstag, 03. Dezember, 19:00 Treffen von Aufstehen gegen Rassismus Essen

Donnerstag, 05. Dezember, 19:00 Offenes Plenum

Gruppen, die sich bereits im Alibi treffen sowie Einzelpersonen, die Interesse daran haben, sich im Alibi einzubringen, sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen, um sich untereinander und mit den bereits aktiven Personen auszutauschen. Hier könnt ihr erfahren, was im Alibi los ist, was demnächst ansteht und wie ihr euch selbst einbringen könnt.

Samstag, 07. Dezember, 15.00 Gegen alle Käfige und Knäste – Lesung|Open-Space|Kunst|KüFA|Knastbriefe|Konzert

Im ALIBI Essen, Raum für Kunst und Soziales, wollen wir uns gemeinsam — mithilfe von verschiedenen künstlerischen Impulsen — dem Thema „Gefangenschaft“ widmen: One struggle, one fight: weder Käfige noch Knäste

Wir leben in einer Kultur des Ein- und Wegsperrens, einer dauerpräsenten Schloss-und-Riegel-Mentalität und der bitteren Erkenntnis: Grenzen, Zäune, Mauern und Gitterstäbe sind alltägliche Monumente unseres Unvermögens, frei zu sein und frei sein zu lassen. In Gefangenschaft wird das Dasein zum Nicht-Sein-Wollen und verkümmert zu einem Häuflein Fremdbestimmung und Zwang – wo Leben nicht frei ist, da ist kein Leben mehr.

Lesung aus »Wer zur Welt kommt, den bestraft das Leben – von der Betrachtung zur Verachtung zum Trotz«

Open-Space: hier ist Platz für deine Poesie, Performance oder anderen kreativen Beitrag.

Konzert: 2 Gitarren, 2 Stimmen, ein Cello und viele Rhythmusinstrumente fürs Publikum: Neo C. spielt Songs von der aktuellen EP „Nirgendwo Gerechtigkeit“ (https://neoc.bandcamp.com/releases?fbclid=IwAR2E_PIztD4gX3xlGHIOwqsNHkbSS7kxFLdry4U21ylKfIgtP3fhPC0KqCo) und ihr seid eingeladen, mitzumachen und/oder zuzuhören!

Während der gesamten Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, in einer eigens dazu eingerichteten Gefangenenschreibecke Post in den Knast zu schicken und Personen zu schreiben, die aus verschiedenen Gründen zur Zeit in verschiedenen JVAs eingesperrt sind. Alle Spendeneinnahmen des Tages sollen dem Aufbau einer lokalen Anti-Rep-Kasse dienen. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Dienstag, 10. Dezember, 19:00 Treffen von Aufstehen gegen Rassismus Essen

Freitag, 13. Dezember, 18:00 Kleidertausch & Film

Kommt vorbei und bringt eure Klamotten mit, welche ihr selbst nicht mehr tragen – dafür gegen neuen alten fancy Fummel unter allen Anwesenden tauschen könnt. Bitte beachtet folgende Bedingung: Die Fetzen sollten fetzen, jedoch nicht zerfetzt, sondern gut erhalten sein.
Außerdem wird es vegane Snacks und Getränke gegen Spende geben. Wem das nicht genügt, kann vielleicht noch mit einem Kurzfilm (um 19 Uhr in Begleitung einer Sound Collage) namens „Show it“ überzeugt werden. Thema: Körper und Behaarung und zwar… in Dauerschleife.

Montag, 16. Dezember, 19:00 Wir feiern 25 Jahre Essener Kessel

Seit 1994 hält der Essener Kessel den Rekord für die größte Massenfestnahme der Nachkriegszeit! Im Rahmen der Proteste gegen den EU-Gipfel in Essen wurden rund 900 Menschen über Stunden festgehalten, das hat es seither in Deutschland nie wieder gegeben.
Es gratulieren: Michael Voregger (freier Journalist, Gelsenkirchen) und Roland Geisheimer (Fotograf, Witten)
Zu diesem feierlichen Anlass reichen wir Bratäpfel und Glühwein! Feiert mit uns im Alibi, Holzstr.12, Essen am 16.12.19 ab 19 Uhr!

Dienstag, 17. Dezember, 19:00 Treffen von Aufstehen gegen Rassismus Essen

Mittwoch, 18. Dezember, 19:00 Vortrag zu transformativer Gerechtigkeit und kollektiver Verantwortungsübernahme

Wie können wir mit Gewalt (z.B. sexualisierter Gewalt oder Rassismus) in unserem Umfeld umgehen, ohne die Polizei zu rufen? Wie können wir kollektiv Verantwortung übernehmen, anstatt diese z.B an den Staat abzugeben? Geht das ohne Strafe und Gefängnis? Wo ist die Verbindung zu Awarenessarbeit? Wir diskutieren die Theorie und Praxis von transformativer Gerechtigkeit und kollektiver Verantwortungsübernahme bei Gewalt und Konflikte als Teil einer anarchistische Praxis und teilen unsere Erfahrungen. Mehr Infos auf www.Awarenetz.ch

Freitag, 20. Dezember, 17:00 Antifa-Tresen

Der 2. Antifatresen im Alibi:
Saufen, Stickern, Schneeballschlacht!

Ab 17Uhr:
Vegane Küfa, Stickerbörse, DIY Sticker machen Gegen 19Uhr:
Vortrag über rechtsradikale Strukturen und Gruppierungen in Essen

Abendfüllend:
Glühwein- & Hansatresen

Samstag, 21. Dezember, 16:00 Die Plattform Lesekreis: Breaking the Waves – Teil 2

Einmal im Monat treffen wir uns als plattform im Ruhrgebiet zu einem öffentlichen Lesekreis. Gemeinsam wollen wir mit euch lesen und in die Diskussion über das Gelesene kommen. Natürlich ist das auch eine super Gelegenheit uns kennenzulernen. Wir beginnen mit einem kürzlich in der kollektiven Einmischung erschienen Text: “breaking the waves – Der Bruch mit liberalen Tendenzen innerhalb des Anarcha-Feminismus”. Beim ersten Termin im November haben wir bereits die erste Hälfte des Textes diskutiert, auch wenn ihr es zum ersten mal nicht geschafft habt, kommt gerne dennoch vorbei!

“breaking the waves” wirft wichtige Fragen auf:

• Was bedeutet Anarcha-Feminismus?
• Welche geschichtliche Rollen und Traditionen spielen eine Rolle?
• Wie kann die Bewegung eine gesellschaftlich wirksame Praxis entwickeln?

Die Autorinnen kritisieren die gegenwärtige liberale und individualistische Vereinnahmung der anarcha-feministischen Bewegung. Sie enden mit Forderungen, die teils über die aktuelle Gesellschaftsstruktur hinausweisen und Grundzüge eines anarcha-feministischen, revolutionären Programms werden könnten.
Wenn du die Möglichkeit hast, lies den Text am besten schon mal alleine, vor dem Lesekreis und mach dir Notizen zu Punkten, die du gerne diskutieren möchtest. Wir lesen das ganze dann nochmal zusammen und diskutieren anschließend alle aufkommenden Fragen, Kommentare und Kritikpunkte.

Wir freuen uns auf euch!

www.dieplattform.org

Montag, 23. Dezember, 19:00 Offenes Performance-Training

Beim offenen Performance-Training machen wir gemeinsam Übungen ♥ Wir lernen uns Blicken zu stellen, Haltung auszuhalten, Posen und Gesten zu verwenden. Wir lernen den Einsatz von Stimme und Sprache und Musik. Wir lernen den Umgang mit Unsicherheiten, Unerwartetem und die Möglichkeiten und Grenzen von Improvisation.

Das Performance-Kollektiv Gruppe Gesprächsbereitschaft sieht sich als politisches Aktions-Street-Art-Theater Ensemble. Die künstlerische Fragestellung ist “wie können wir uns im öffentlichen Raum frei bewegen”. Am wichtigsten ist uns das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden der Performer*innen und ein gemeinsamer, sorgsamer und umsichtiger Umgang mit den Grenzen und Risiken von künstlerischer Praxis.

Die Trainings richten sich an Menschen aller Altersgruppen, ob mit oder ohne Vor-Erfahrung. Wichtig ist uns allein die Bereitschaft aufeinander Rücksicht zu nehmen und einen solidarischen Umgang zu finden.

Die Trainings werden von der Performancekünstler*in Die Joscha Hendrix Ende vorbereitet, die seit 15 Jahren Kunst im öffentlichen Raum macht. Wir freuen uns auf euch! Die Teilnahme ist kostenlos.

Wenn ihr Interesse habt, schreibt gerne an jxende@gmail.com
Eine Teilnahme ist aber auch spontan möglich.

Die Trainings werden gefördert von der LAG Soziokultur NRW