Februar

Samstag, 01. Februar, 15:00 Kunstwerkstatt im Alibi

Wir laden euch herzlich zum ersten Termin der Veranstaltungsreihe „Kunstwerkstatt“ ein, um gemeinsam Linolschnitte und -drucke zu gestalten. Alle Materialien sind vorhanden, gerne könnt ihr aber mitbringen, was euch inspiriert (Motive, Stoffreste, Papier…). Es gibt ein veganes Kuchenbuffet und Getränke gegen Spende.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf euch!

Sonntag, 02. Februar, 13:00 Queerfeministischer Brunch

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir uns bei Plausch und Schmaus über queerfeministische Themen austauschen und uns gegenseitig unterstützen können. Je nach Interesse und Kapazitäten der Menschen, die den Brunch besuchen, können daraus auch Aktivitäten und Aktionen zu queerfeministischen Themen entstehen. Wer darüber hinaus noch mehr Interesse daran hat, was Inhaltliches mitzugestalten, kann uns gerne auf die Orgatreffen der Brunchgruppe ansprechen. Der Brunch ist als Schutzraum für unbefangenen Austausch ohne Cis-Männer gedacht.

Eine schöne Erklärung, warum Räume für Cis-Männer geschlossen, aber für Transmäner offen sein können, gibt es bei der TLF-Kneipe im AZ Mülheim :http://az-muelheim.de/tlfkneipe/?page_id=17

Dienstag, 04. Februar, 18:30 Onboarding – Dein Einstieg bei Aufstehen gegen Rassismus

Dienstag, 04. Februar, 19:00 Treffen von Aufstehen gegen Rassismus Essen

Donnerstag, 06. Februar, 19:00 Offenes Plenum

Gruppen, die sich bereits im Alibi treffen sowie Einzelpersonen, die Interesse daran haben, sich im Alibi einzubringen, sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen, um sich untereinander und mit den bereits aktiven Personen auszutauschen. Hier könnt ihr erfahren, was im Alibi los ist, was demnächst ansteht und wie ihr euch selbst einbringen könnt.

Freitag, 07. Februar, 16:00 Anti-Knast-Café

Das Anti-Knast-Café im Alibi Essen lädt an jedem 1.Freitag des Monats dazu ein, gemeinsam Gefangenenbriefe zu schreiben. Schreib- und Bastelmaterial ist vorhanden -werdet kreativ! Ab 16 Uhr gibt es Kuchen, um 19 Uhr ist Küfa. Lasst uns unsere Solidarität sichtbar machen, indem wir Gefangenen zeigen, dass sie nicht vergessen werden.

Gegen alle Käfige und Knäste!

Montag, 10. Februar, 19:00 Offenes Performance-Training

Beim offenen Performance-Training machen wir gemeinsam Übungen ♥ Wir lernen uns Blicken zu stellen, Haltung auszuhalten, Posen und Gesten zu verwenden. Wir lernen den Einsatz von Stimme und Sprache und Musik. Wir lernen den Umgang mit Unsicherheiten, Unerwartetem und die Möglichkeiten und Grenzen von Improvisation.

Das Performance-Kollektiv Gruppe Gesprächsbereitschaft sieht sich als politisches Aktions-Street-Art-Theater Ensemble. Die künstlerische Fragestellung ist “wie können wir uns im öffentlichen Raum frei bewegen”. Am wichtigsten ist uns das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden der Performer*innen und ein gemeinsamer, sorgsamer und umsichtiger Umgang mit den Grenzen und Risiken von künstlerischer Praxis.

Die Trainings richten sich an Menschen aller Altersgruppen, ob mit oder ohne Vor-Erfahrung. Wichtig ist uns allein die Bereitschaft aufeinander Rücksicht zu nehmen und einen solidarischen Umgang zu finden.

Die Trainings werden von der Performancekünstler*in @Die Joscha Hendrix Ende vorbereitet, die seit 15 Jahren Kunst im öffentlichen Raum macht.

Wir freuen uns auf euch! Die Teilnahme ist kostenlos. Wenn ihr Interesse habt, schreibt gerne an jxende@gmail.com

Eine Teilnahme ist aber auch spontan möglich.

Die Trainings werden gefördert von der LAG Soziokultur NRW

ACHTUNG, NEUES DATUM:

Freitag, 14. Februar, 19:oo Vortrag: Der Hannibal-Komplex – Ein militantes, rechtes Netzwerk in Bundeswehr, Geheimdiensten, Polizei, Justiz und Parlamenten

Das offene Antifaschistische Treffen Duisburg stellt die IMI-Studie vor: “Der Hannibal-Komplex – Ein militantes, rechtes Netzwerk in Bundeswehr, Geheimdiensten, Polizei, Justiz und Parlamenten”

Seit 2017 tauchen immer neue Details über ein militantes, rechtes Netzwerk in der Bundeswehr auf, das Waffendepots anlegte, Feindeslisten anfertigte und sich auf die Ermordung politischer Gegner*innen an einem „Tag X“ vorbereitete.

Der Focus berichtete von einem konspirativen „Netzwerk aus circa 200 ehemaligen und aktiven Bundeswehrsoldaten“. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder das Stichwort „Schattenarmee“ – und das wohl zu Recht. Ein ehemaliger Elitesoldat des Kommando Spezialkräfte (KSK), der für dieses Netzwerk angeworben werden sollte, schätzt, es handle sich um einen „harten Kern von 80 bis 100 Personen“, der Waffenlager angelegt habe. Das Netzwerk besteht aus mehreren Zellen, die durch verschiedene Chatgruppen, den Verein UNITER e.V. und dessen langjährigen Vorstand André S. (Deckname: „Hannibal“) miteinander verbunden sind. Und das ist womöglich nur die Spitze des Eisbergs.

Im Zentrum des Netzwerkes steht André S., ein ehemaliger Elitesoldat. Als Führungsperson des Vereins UNITER und Administrator diverser Chatgruppen stand André S. in direktem Kontakt zu sämtlichen Protagonisten des Netzwerks. Darunter fallen der unter Terrorverdacht stehende Soldat Franco Albrecht, eine Gruppe von rechten Preppern und Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern und der baden-württembergische Verfassungsschützer Ringo M., ein ehemaliger Polizist, der in der selben Polizeieinheit wie das NSU-Opfer Michele Kiesewetter gearbeitet hat.

Nach Ansicht der Bundesregierung ist das rechte Netzwerk, das auch als Hannibal-Komplex bezeichnet wird, kein Netzwerk, sondern eine Serie von Einzelfällen. Im Folgenden wird gezeigt, dass es sich keineswegs um Einzelfälle handelt, sondern um ein weit verzweigtes, gut organisiertes und hochgefährliches Netzwerk.

Im Fazit werden verschiedene Theorien zu den Hintergründen des Netzwerks vorgestellt.

Info: Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. arbeitet seit 1996 in einem breiten Spektrum friedenspolitischer Themen mit einem starken Fokus auf Deutschland und seine Rolle in der Welt. Weitere Informationen unter: https://www.imi-online.de/uber-imi/

Samstag, 15. Februar, 13:00 Spielecafé

Kommt vorbei zum Spielecafé! Los geht’s um 13 Uhr, immer am 3. Samstag im Monat im Alibi. Es gibt eine bunte Auswahl an Brett- und Kartenspielen. Natürlich könnt ihr gern auch eure eigenen Spiele mitbringen. Getränke gibt’s gegen Spende. Wir freuen uns auf euch!

Montag, 24. Februar, 19:00 Offenes Performance-Training fällt leider aus

Mittwoch, 26. Februar, 19:00 Lesekreis: Theorie und Praxis des Especifismo

Einmal im Monat trifft sich die plattform im Ruhrgebiet zu einem öffentlichen Lesekreis. Gemeinsam wollen wir mit euch lesen und in die Diskussion über das Gelesene kommen. Natürlich ist das auch eine super Gelegenheit uns kennenzulernen. Als zweiten Text lesen wir die “Theorie und Praxis des Especifismo – Eine Textsammlung” von der libertären Aktion Winterthur. Hier geht`s zur Broschüre: https://www.arachnia.ch/etomite/Joomla/media/pdf/Broschueren/especifismo.pdf
Aus der Einleitung: “Die vorliegende Broschüre soll einen Überblick über Theorie und Praxis des Especifismo bieten. Obwohl diese anarchistische Strömung bereits vor einem halben Jahrhundert ausgearbeitet und seither von verschiedenen Gruppen und Organisationen weiterentwickelt wurde, ist sie in den deutschsprachigen Ländern bisher kaum bekannt. Wir sind der Ansicht, dass der Especifismo trotz seiner vornehmlichen Verbreitung in Lateinamerika auch für uns wichtige Impulse liefern kann. “

Wenn du die Möglichkeit hast, lies den Text am besten schon mal alleine, vor dem Lesekreis und mach dir Notizen zu Punkten, die du gerne diskutieren möchtest. Wir lesen das ganze dann nochmal zusammen und diskutieren anschließend alle aufkommenden Fragen, Kommentare und Kritikpunkte. Wir freuen uns auf euch!

Freitag, 28. Februar, 18:00 Antifa-Tresen

Diesmal unter dem Motto: D wie Dosenwerfen, E wie Eintopf, F wie Fight Fascism

Samstag, 29. Februar, 13:00 Konferenz der kleinen Orte und freien Kollektive

Achtung, findet nicht im Alibi, sondern im Unterhaus und Druckluft Oberhausen statt

Programm und Informationen unter: https://netzwerk-x.org/programm-konferenz-der-kleinen-orte-freien-kollektive-2020/